14. April – 19. Mai 2016

Rio Naïf et les Jeux Olympiques

 

Die Ausstellungen “Rio naïf et les Jeux Olympiques“ & “Bâle brut et les Jeux Olympiques“ finden anlässlich der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro statt.
Die präsentierten Werke zeigen die wunderbar faszinierende Stadt Rio de Janeiro mit ihren weltberühmten Wahrzeichen Cristo Redentor und dem Zuckerhut, den immensen Reichtum der Flora und Fauna Brasiliens und verschiedene Sportarten.
Die künstlerischen Arbeiten von meist Autodidakten sind betont einfach, unbekümmert, phantasievoll und stellen oft persönliche Wünsche der Urheber dar.
Ihre unverfälschten Schöpfungen geben einen ungemein phantasievollen Impuls für die zeitgenössische Kunst, in der sie sich zunehmend mehr Beachtung verschaffen.
Daniel Faust

Die Ausstellungen “Rio naïf et les Jeux Olympiques“ & “Bâle brut et les Jeux Olympiques“ finden anlässlich der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro statt.
Die präsentierten Werke zeigen die wunderbar faszinierende Stadt Rio de Janeiro mit ihren weltberühmten Wahrzeichen Cristo Redentor und dem Zuckerhut, den immensen Reichtum der Flora und Fauna Brasiliens und verschiedene Sportarten.
Die künstlerischen Arbeiten von meist Autodidakten sind betont einfach, unbekümmert, phantasievoll und stellen oft persönliche Wünsche der Urheber dar. 
Ihre unverfälschten Schöpfungen geben einen ungemein phantasievollen Impuls für die zeitgenössische Kunst, in der sie sich zunehmend mehr Beachtung verschaffen.

Daniel Faust

>

Die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2016 macht die Brasilianer, und insbesondere die Bewohner von Rio de Janeiro, sehr stolz. Die Cariocas sind sowohl für den Empfang der Athleten als auch für die Besucher dieses Zusammenkommens rund um den Sport von mehr als 200 Ländern verantwortlich.

Die Naive Kunst, mit ihren Farben, mit ihrer Einfachheit und Lebhaftigkeit, zeigt das Gesicht von Rio de Janeiro und präsentiert gleichzeitig auf eindrückliche Weise die brasilianische Kultur, inklusive der Perspektive des Sports.

Es ist mir eine grosse Freude, die Olympischen und Paralympischen Spiele in Rio mit dieser Ausstellungskooperation zu feiern. Das brasilianische Generalkonsulat in Genf, das Internationale Museum der naiven brasilianischen Kunst (MIAN), die Galerie Espace L und die Stiftung Brasilea werden durch das Brasilianische Kulturministeriums Itamaraty unterstützt und präsentieren gemeinsam in Genf und Basel lebendige und repräsentative Werke der brasilianischen Naiven Kunst zu den Themen Sport und Rio.

Wir hoffen, dass die Arbeiten der brasilianischen naiven Künstler jedem Besucher die Schwingungen der Wettbewerbe vermitteln und von der Schönheit der Landschaften der wunderbaren Stadt eingerahmt werden.

Botschafterin Maria Nazareth Farani Azevêdo

Brasilianische Generalkonsulin in Genf

>>

Die Ursprünge der naiven Kunst gehen zurück auf die Urzeit, in der die ersten Menschen in Höhlen ihre Umwelt dokumentierten.

Der naive Maler ist in der Regel Autodidakt, unabhängig, ohne Bindung an eine Schule, noch irgendeine Stilrichtung. Er entwickelt seine eigene Bildsprache, bei der Einfallsreichtum und Freiheit die Haupteigenschaften darstellen. Der naive Maler drückt sich auf seine eigene Art und Weise aus und verfolgt seine eigenen Vorstellungen, die aus dem Inneren kommen. Man lernt nicht naiv zu sein, entweder wird man so geboren oder man wird es nie.

Die Naiven malen ihre Umgebung, Feste, Folklore, religiöse Traditionen und erinnern an die Rettung des Planeten, des Ökosystems, an Frieden, an Liebe, an Träume und an Fantasie. Die Malerei ist unvoreingenommen und entsteht im Wesentlichen durch Gefühle. Nach Lucien Finkelstein, dem Gründer von Mian, sind sie "Anarchistische Dichter mit Pinsel".

Die Themen der ausgewählten Arbeiten dieser Ausstellung umfassen sowohl ein fröhliches und buntes Panorama der Stadt Rio de Janeiro, in der die Olympischen Spiele im Jahr 2016 stattfinden werden, als auch seine kulturellen Sehenswürdigkeiten, Strände, Corcovado, Zuckerhut, Maracanã und mehrere Olympische und Paralympische Sportarten.

Jacqueline Finkelstein, Kuratorin