Mitten im Dreiländereck

Das Werkstattgebäude der Rheinschiffahrt wurde 1963 in unmittelbarer Nachbarschaft zu Frankreich und Deutschland im Dreiländereck erstellt. Es ist direkt im Grünstreifen der Bermenböschung parallel zum Rhein positioniert.

Die weit auskragende Krananlage ist signifikanter Zeitzeuge und fungiert als Wahrzeichen des Gebäudes und des Hafens.

Das Gebäude ist ausschliesslich zum Rhein ausgerichtet und öffnet sich durch die horizontalen Lichtbänder.

Zwei Materialien gliedern und bestimmen das äussere Erscheinungsbild:
Der Stahlbeton im Bereich des Sockelgeschosses  und das transluzente Material der neuen Fassadenverkleidung aus Glasfaserkunststoff Lichtwellplatten im Aufbau. Dieses neue Kleid schimmert, glitzert und reflektiert je nach Lichteinfall und Position. Der für den Ort bestimmende ruppige Industriecharakter bleibt weiterhin erhalten.

Bei diesem Bau wurden bewusst unveredelte Materialien verwendet, die sowohl der ursprünglichen Nutzung, als auch dem neuen Kunst- und Kulturhaus gerecht werden. Einfachheit und Robustheit sind Ausdruck der Überzeugung, Architektur als Gebrauchsartikel des Alltags zu verstehen. Die ästhetische Wirkung im Hafen ist bewusst inszeniert, verleiht dem Bau eine industrielle Eleganz und manifestiert die Veränderungen im Hafengebiet.